Link: Suche und Kontakt

[Beginn des Inhalts]

Prof. Dr. Albrecht Buschmann

Professor für spanische und französische Literatur- und Kulturwissenschaft

 

Raum: 9.014 

August-Bebel-Str. 28

albrecht.buschmann(at)uni-rostock.de

Tel.: + 49 381 / 498-2830

Fax: + 49 381 / 498-2836

 

Sprechzeit in der vorlesungsfreien Zeit 2016

Montag, 22.08.2016, 12.00 - 13.30 Uhr

Montag, 05.09.2016, 12.00 - 13.30 Uhr

Freitag,  30.09.2016, 12.00 - 13.30 Uhr

Sprechzeit im Wintersemester 2016/17

Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr

 (Bitte beachten Sie, dass Änderungen der Sprechzeiten unter dem Menüpunkt "Aktuelles" bekanntgegeben werden)

 

Information zu den schriftlichen Hausarbeiten

Alle bis Juni eingereichten Hausarbeiten sind korrigiert und benotet. Bitte nutzen Sie die Sprechstunde zur Besprechung der Arbeiten.

 

Aktuelles

Am 30.09.2016 wird weltweit der Hieronymustag begangen, der „Internationale Tag der Übersetzer“, und in diesem Jahr ist auch Rostock beteiligt. 

16-17:00 Uhr: „Die Gläserne Übersetzerin.“  Claudia Hamm übersetzt „live“ aus Un roman russe von Emmanuel Carrère (im Literaturhaus)

20-22:00 Uhr: „Ich – er – ich: Emmanuel Carrère übersetzen.“ Lesung und Gespräch mit Claudia Hamm (Moderation: Albrecht Buschmann; andere Buchhandlung)

Mehr Information hier.

 

In den Medien

Der Tagesspiegel, 15.6.2016: „Führer und Geführte. Zwischen Wissenschaft und Ideologie: Hans Robert Jauß war ein legendärer Romanist – und ein SS-Verbrecher. Jetzt flammt der Streit um sein Erbe von Neuem auf“ 

 

 

 

 

 

Ämter, Aufgaben, Aktivitäten

  • Mitglied im Graduiertenkolleg „Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs“ [Informationen hier]
  • Mitglied im Vorstand des Forschungsdepartments „Wissen – Kultur – Transformation“ [Informationen hier]
  • Sprecher der Arbeitsgruppe „Übersetzen“ im Forschungsdepartment „Wissen – Kultur – Transformation“ [Informationen hier]
  • Mitherausgeber der Reihe LIT Ibéricas [Informationen hier]
  • Leiter des Prüfungsamts der Philosophischen Fakultät (2012-2014)
  • Institutsdirektor des Instituts für Romanistik (2010-2014)

 

Vita

Studium der Romanistik und der Islamkunde an der Universität des Saarlandes. Seit 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter, zunächst in Saarbrücken, seit 1993 an der Universität Potsdam. Forschungsaufenthalte in Valencia, Madrid, Paris, Venedig, Palermo. Promotion 2003, Habilitation 2009, anschließend Vertretung der Professur für Romanische Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Sommer 2009). Seit 2010 Professor für spanische und französische Literatur- und Kulturwissenschaft an Universität Rostock.
1996-2006 Aufbau und Betreuung der Internetseiten der deutschsprachigen Romanistik (www. romanistik.de). 2003 ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft (für die Übersetzung von Max Aubs Roman Campo de los almendros), 2005 Mitglied der Jury des Übersetzerpreises der Spanischen Botschaft.

 

Lateinamerika in Rostock

Homepage eines studentischen Projekts aus dem gleichnamigen Seminar

 

Studium Optimum

Hier finden Sie einige Bilder unserer spanischen Theatergruppe.

 

 

Nach oben

Aktuelle Publikationen

Monographien
Max Aub und die spanische Literatur zwischen Avantgarde und Exil. Berlin, de Gruyter 2012 (Reihe Mimesis Bd. 51). Inhaltsverzeichnis
Rezensionen: - Mario Martín Gijón in El Correo de Euclides 7 (2012), S. 183-185.
- Mercedes Figeras in Iberoromania 75-76 (2012), S. 286-297.
- Sebastiaan Faber in Bulletin of Spanish Studies 91, 8 (2014), S. 1277f.

 

Sammelbände

- Gutes Übersetzen. Neue Perspektiven für Theorie und Praxis des Literaturübersetzens. Berlin, de Gruyter 2015. [Inhaltsverzeichnis]

 

Aufsätze

- „Von der Problemforschung zur Ermöglichungsforschung. Sieben Vorschläge für eine praxisorientierte Theorie des Übersetzens“, in: Albrecht Buschmann (Hg.): Gutes Übersetzen. Neue Perspektiven für Theorie und Praxis des Literaturübersetzens. Berlin, de Gruyter 2015, S. 177-190.

- „Die „Nachreife auch der festgelegten Worte“. Konzepte des Religiösen in Walter Benjamins „Die Aufgabe des Übersetzers“. In: Martin Rösel / Melanie Lange  (Hg.): Der übersetzte Gott, Leipzig 2015, S. 133-150.

- „Gutes Übersetzen. Ein Dialog zwischen Praxis und Theorie“, in: Albrecht Buschmann (Hg.): Gutes Übersetzen. Neue Perspektiven für Theorie und Praxis des Literaturübersetzens. Berlin, de Gruyter 2015, S. 1-11.

- „Übersetzen über den Atlantik. Amerikanische Übersetzerszenen und ihre Transformationen“, in: Christine Felbeck / Andre Klump / Johannes Kramer (Hg.): America Romana – Perspektiven der Forschung II. Frankfurt a. M., Peter Lang 2015, S. 137-152. 

- „La traduction littéraire entre questions de style et critique idéologique : les premiers transformations de L’or, de Blaise Cendrars“, in: Feuilles de Route : Bulletin de l’Association Internationale Blaise Cendrars 52 (2014), S. 83-104.

- „Literarisches Übersetzen zwischen Stilfragen und Unsichtbarkeit. Fragen an das Archiv von Suhrkamps Lateinamerikaprogramm“, in: Gesine Müller (Hg.): Welt Macht Weltliteratur. Lateinamerikanische Kulturtransfers zwischen internationalem Kulturbetrieb und Übersetzungspolitik. Berlin, Ed. Tranvía 2014, S. 101-114.

- „‚Das ist meine Wette!‘ oder Wie sich Alessandro Manzonis Roman Die Verlobten neu übersetzen läßt“, in: Zibaldone 28 (1999), S. 134-145. 

- „Andere Stimmen in Miguel de Cervantes' Don Quijote: Juden, Übersetzer und Kulturkontakt im Spanien des 16. Jahrhunderts“, in: Rafael Arnold (Hg.): Jüdische Übersetzer als Akteure interkultureller Transformation. Heidelberg, Winter 2016 (im Druck). 

Eine vollständige Liste der Publikationen finden Sie hier.

 

 

 

Forschungsschwerpunkte

1. Theorie und Praxis der literarischen Übersetzung

 

Publikationen und Aktivitäten

Sammelband

- Gutes Übersetzen. Neue Perspektiven für Theorie und Praxis des Literaturübersetzens. Berlin, de Gruyter 2015. [Inhaltsverzeichnis]

 

Aufsätze

- „Von der Problemforschung zur Ermöglichungsforschung. Sieben Vorschläge für eine praxisorientierte Theorie des Übersetzens“, in: Albrecht Buschmann (Hg.): Gutes Übersetzen. Neue Perspektiven für Theorie und Praxis des Literaturübersetzens. Berlin, de Gruyter 2015, S. 177-190.

- „Gutes Übersetzen. Ein Dialog zwischen Praxis und Theorie“, in: Albrecht Buschmann (Hg.): Gutes Übersetzen. Neue Perspektiven für Theorie und Praxis des Literaturübersetzens. Berlin, de Gruyter 2015, S 1-11.

- „La traduction littéraire entre questions de style et critique idéologique : les premiers transformations de L’or, de Blaise Cendrars“, in: Feuilles de Route : Bulletin de l’Association Internationale Blaise Cendrars 52 (2014), S. 83-104.

- „Literarisches Übersetzen zwischen Stilfragen und Unsichtbarkeit. Fragen an das Archiv von Suhrkamps Lateinamerikaprogramm“, in: Gesine Müller (Hg.): Welt Macht Weltliteratur. Lateinamerikanische Kulturtransfers zwischen internationalem Kulturbetrieb und Übersetzungspolitik. Berlin, Ed. Tranvía 2014, S. 101-114.

- „‚Das ist meine Wette!‘ oder Wie sich Alessandro Manzonis Roman Die Verlobten neu übersetzen läßt“, in: Zibaldone 28 (1999), S. 134-145. 

- „Die „Nachreife auch der festgelegten Worte“. Konzepte des Religiösen in Walter Benjamins „Die Aufgabe des Übersetzers“. In: Martin Rösel / Melanie Lange  (Hg.): Der übersetzte Gott, Leipzig 2015 (im Druck).

- „El papel del traductor: Susanne Lange y su traducción del Don Quijote“, in: Hans Christian Hagedorn (Hg.): La recepción internacional de Don Quijote. Cuenca, Ed. de la Universidad de Castilla-La Mancha 2016 (im Druck).

- „Andere Stimmen in Miguel de Cervantes' Don Quijote: Juden, Übersetzer und Kulturkontakt im Spanien des 16. Jahrhunderts“, in: Rafael Arnold (Hg.): Jüdische Übersetzer als Akteure interkultureller Transformation. Heidelberg, Winter 2015 (im Druck).

- „Übersetzen über den Atlantik. Amerikanische Übersetzerszenen und ihre Transformationen“, in: Christine Felbeck / Andre Klump / Johannes Kramer (Hg.): America Romana – Perspektiven der Forschung II. Frankfurt a. M., Peter Lang 2015, S. 137-152. (im Druck)

 

Eigene Übersetzungen

- Max Aub: „Die Heilige Jungfrau der Schutzlosen“, in: tranvía 69 (2003), S. 25/26 (mit Stefanie Gerhold).

- Max Aub: Bittere Mandeln (Das Magische Labyrinth Bd. 6). Frankfurt a. M., Eichborn Verlag 2003 (mit Stefanie Gerhold).

Die Übersetzung von Campo de los almendros wurde 2003 mit dem Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft ausgezeichnet

- Max Aub: Am Ende der Flucht (Das Magische Labyrinth Bd. 5). Frankfurt a. M., Eichborn Verlag 2002 (mit Stefanie Gerhold).

- Max Aub: Die Stunde des Verrats (Das Magische Labyrinth Bd. 4). Frankfurt a. M., Eichborn Verlag 2001 (mit Stefanie Gerhold).

- Manuel Vázquez Montalbán: Unmoralische Rezepte. München, Piper Verlag 2001 (mit Stefanie Gerhold).

- Max Aub: Blutiges Spiel (Das Magische Labyrinth Bd. 3). Frankfurt a. M., Eichborn Verlag 2000 (mit Stefanie Gerhold).

- Max Aub: Theater der Hoffnung (Das Magische Labyrinth Bd. 2). Frankfurt a. M., Eichborn Verlag 1999 (mit Stefanie Gerhold).

- Max Aub: Nichts geht mehr (Das Magische Labyrinth Bd. 1). Frankfurt a. M., Eichborn Verlag 1999 (mit Stefanie Gerhold).

- Max Aub: Jusep Torres Campalans. Frankfurt a. M., Gatza bei Eichborn 1997 (mit Eugen Helmlé).

- Max Aub: „Das Rabenmanuskript“, in: ders.: Der Mann aus Stroh. Frankfurt a. M., Gatza bei Eichborn 1997, S. 195-273 (mit Stefanie Gerhold).

- Manuel Vázquez Montalbán: „Barça, Barça, Barça“, in: Freibeuter 72 (1997), S.62-64.

- Daniele Del Giudice: „Ein Buch und ein Autor – beide weniger wahr als wahrscheinlich“, in: Zibaldone 23 (1997), S. 107-112.

- Juan Pedro Aparicio: „Störche auf der Kathedrale“, in: Mercedes Figueras (Hg.): Die Orange ist eine Frucht des Winters. Spanisches Lesebuch. München, Piper 1991, S. 310-315.

- Juan José Millás: „Der kleine Leichnam des R.J.“, in: Mercedes Figueras (Hg.): Die Orange ist eine Frucht des Winters. Spanisches Lesebuch, München, Piper 1991, S. 324-336.

 

Aktivitäten

- „Was heißt übersetzen?“ Workshop für Doktoranden mit den literarischen Übersetzern Thomas Brovot, Martina Kempter und Susanne Lange (Mittwoch, 2.12.2016). [Einladung hier]

- „Denn wir haben Deutsch. Luthers Sprache aus dem Geist der Übersetzung“. Podiumsdiskussion mit den Autoren und Übersetzern Thomas Brovot, Martina Kempter, Susanne Lange sowie dem Theologen Prof. Martin Rösel. Moderation Prof. Albrecht Buschmann (Mittwoch, 2.12.2016, 19-20:30 Uhr) [Einladung hier]

- Konzeption und Organisation des internationalen Workshops Kartierung des Übersetzens (Universität Rostock, 17./18.6.2015).
Weitere Informationen hier Ergebnisse des Workshops / report about the workshop / resúmen del taller

- Konzeption und Organisation des internationalen Workshops Visibilidad, visualización y últimas teorías de la traducción (Universidad Salamanca, 2.-5-11.2014). weitere Informationen hier

- Kulturkontakt und Raumkonzept: Workshop des GK "Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs":(30./31.01.2014) Weitere Informationen hier

- Konzeption und Organisation des Workshops „Klar und gewaltiglich verdeutschen.“ Übersetzer-Workshop zur Revision der Luther-Bibel (gemeinsam mit Martin Rösel). Universität Rostock, 16./17.10.2013, finanziert durch die EKD.

- Informationen zum Workshop "Klar und gewaltiglich verdeutschen.“ Workshop zur Durchsicht der Luther-Bibel (Universität Rostock, 16./17.10.2013) finden sich hier und hier

- Lesung und Diskussion mit dem literarischen Übersetzer
Frank Heibert, Freitag, 30.08.2013 um 20.00 Uhr, Ort: andere Buchhandlung [Einladung]

- 3. Internationale Sommer-Akademie Rostock zum Thema „Im Wald der Übersetzungen. Aktuelle Wege und Perspektiven des Übersetzens“ (vom 19.-31.8.2013) Programm/Flyer - Abschlussbericht - Fotos

- Wie Übersetzen die Wirklichkeit verändert. Die Reihe „Wissen im Gespräch“ beschäftigt sich am 19. August mit der Frage, wie Wissen durch Übersetzen vermittelt wird  [Informationen hier]

- Prof. Andrea Pagni (Erlangen-Nürnberg): „Translating Travels: Reiseberichte als Übersetzung, Reiseberichte in Übersetzung.“ Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Reisen – Wissen – Wissenschaft: Zirkulation des Wissens“ des Graduiertenkollegs Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs (24.4.2013)

- „Vom Weinberg des Herrn zum Bergwerk der Sprache.“ Übersetzerfortbildung und Podiumsdiskussion im Literarischen Kolloquium Berlin, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Übersetzerfonds (27./28.9.2012).

- Interdisziplinäres Forschungssymposium Übersetzen bewusst machen (Rostock, 27.-28.1.2012), gefördert von der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock.

- Informationen zur Arbeitsgruppe „Übersetzen“ im Forschungsdepartment „Wissen – Kultur – Transformation“ finden sich hier.

- Artikel im Berliner Tagesspiegel über die AG „Übersetzen“

- Artikel im Ostsee-Anzeiger über das "Übersetzen - ein kulturphilosophisches Phänomen?"

Nach oben

2. Transareale Literatur- und Kulturgeschichte - Hispanoamerikanische Literatur zwischen Avantgarde und Exil

Informationen hierzu auf der Seite des DFG-Graduiertenkollegs „Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs“

 

Abgeschlossene Promotion zu dem Thema:

Anne Newball Duke:

"Mnemotopografien und Transkulturalität in der Literatur chilenischer Schriftsteller mit deutscher Exilerfahrung" (Weitere Informationen zum Projekt hier)

 

Publikationen und Aktivitäten

Monographie

- Max Aub und die spanische Literatur zwischen Avantgarde und Exil. Berlin, de Gruyter 2012 (Reihe Mimesis Bd. 51).

 

Sammelbände

- (mit Alexandra Ortiz Wallner) Horacio Castellanos Moya y el arte de sobrevivir en Centroamérica. Themenschwerpunkt der Zeitschrift Cultura (El Salvador), 101/2009.

- (mit Isabella v. Treskow und Anja Bandau): Bürgerkriege der Romania [Sektionsakten]. Berlin, Trafo-Verlag 2008.

- (mit Isabella v. Treskow und Anja Bandau): Bürgerkrieg. Erfahrung und Repräsentation [mit einem Geleitwort von Herfried Münkler]. Berlin, Trafo-Verlag 2005.

 

Aufsätze

- „Exil. Kulturkontakt und Transkulturalität in Max Aubs Einakter De algún tiempo a esta parte (1939)“, in: Marisa Siguan / M. Loreto Vilar / Rosa Pérez Zancas / Linda Maeding  (Hg.): Kreuzwege, Neuwege. Literatur und Begegnung im deutschen und spanischen Exil. Würzburg, Königshausen & Neumann 2015, S. 47-60. 

- „Geografía sin centro, topología de la exclusion: Juego de cartas y la muerte del exiliado”, in: El Correo de Euclides. Anuario Científico de la Fundación Max Aub 9 (2014), S. 72-77.

- „El exilio republicano, visto desde la neo-vanguardia. El caso de Juego de cartas (1964), de Max Aub“, in: Agnieska August-Zarebska / Trinidad Marín Villora, (Hg.): Guerra, exilio, diaspora. Aproximaciones (= actas del IV simposio internacional de hispanistas 2012). Wrozlaw, Universiytetus Wroclawskiego 2014, S. 41-48.

- „Andere Stimmen in Miguel de Cervantes' Don Quijote: Juden, Übersetzer und Kulturkontakt im Spanien des 16. Jahrhunderts“, in: Rafael Arnold (Hg.): Jüdische Übersetzer – als Akteure interkultureller Transformation. Heidelberg: Winter 2014 (im Druck).

- „Vuelve Scherezade: sobrevivir y convivir en Tirana memoria de Horacio Castellanos Moya“, in: Ottmar Ette / Werner Mackenbach / Gesine Müller / Alexandra Ortiz Wallner (Hg.): Trans(it)Areas. Convivencias en Centroamérica y el Caribe. Berlin, Edition Tranvía 2011, S. 231-241.

- „Édouard Glissant et l’autre paysage de la théorie caribéenne. Une approche aux littératures européennes“, in: Liliana Gómez / Gesine Müller (Hg.): Relaciones caribeñas. Entrecruzamientos de dos siglos / Relations caribéennes. Entrecroisements de deux siècles. Frankfurt a. M., Peter Lang 2011, S. 285-294.

- (mit José Manuel López de Abiada) „Calas en la última teoría de la violencia como desafío de las sciencias culturales“, in: Versants. Revista Suiza de Literaturas Románicas 57:3 (2010), S. 7-26.

- „Exil-Amerikas. Vom blinden Fleck in Luis Cernudas Variaciones para Tema Mexicano“, in: Ottmar Ette / Dieter Ingenschay / Günther Maihold (Hg.): EuropAmerikas. Transatlantische Beziehungen. Frankfurt a. M., Vervuert 2008, S. 125-141.

 

Aktivitäten

- Workshop des Graduiertenkollegs "Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs": Kulturkontakt und Raumkonzept (30./31.01.2014) Weitere Informationen hier

- Prof. Isabella von Treskow (Regensburg): „Intimität, Exklusion, Exil – jüdische Heimat Algier.“ Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Raumstruktur – Intimität – dritter Ort“ des Graduiertenkollegs Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs (6.11.2013)

- Konzeption und Organisation des interdisziplinären Doktorandenkolloquiums der Universitäten Rostock und Potsdam: „Kontakt, Transfer, Zirkulation. Denkfiguren kultureller Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika“, finanziert von der Graduiertenakademie Rostock (Rostock, 7./8.11.12).

- Susanne Klengel (Freie Universität Berlin): „Theorien kultureller Verflechtung und die postkoloniale Perspektive.“ Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Theorien des Kulturkontakts“ des Graduiertenkollegs Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs (11.1.2012)

- PD Dr. Gesine Müller (Potsdam): „Koloniales Kaleidoskop Karibik: Literarische Inszenierungen und kulturtheoretische Produktion.“ Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Theorien des Kulturkontakts “ des Graduiertenkollegs Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs (4.1.2012) 

Nach oben

3. Literatur und Bürgerkrieg in Zentralamerika: Wege des Wissens und Schreiben von Gewalt in sozialer Nähe

Aufbauend auf meinen früheren Arbeiten zu Literatur und Gewalt in sozialer Nähe, die im Wesentlichen europäische Phänomene ausgehend von vormals intakten nationalstaatlichen Zusammenhängen erfasste, wird die Fragestellung erweitert auf die Problematik der Wege des Wissens im Kontext von Kulturen der Gewalt in Zentralamerika, d.h. vor dem Hintergrund eines fragilen nation buildings. Die wachsende Bedeutung der zentralamerikanischen Literaturen, die noch immer geringe Forschungsdichte sowie die mit Ausnahme Costa Ricas ubiquitäre Gewalt in den Ländern der Region rechtfertigen hierbei die Fokussierung auf den Isthmus. Hinzu kommt, dass Zentralamerika zwischen karibischem und pazifischem Kulturraum liegt, zwischen dem angloamerikanischem Norden und lateinamerikanischem Süden, d.h. mehrfach an der Schnittstelle hemisphärischer Migration. Daher ist die Region in besonderer Weise Schauplatz kultureller Friktionen. Methodisch ist eine transareale Fokussierung auf den Gegenstand wie auch eine transarale Vernetzung zwischen Forschern aus Zentralamerika, den USA und Europa anzustreben.

 

Publikationen und Aktivitäten

Sammelbände

- (mit Alexandra Ortiz Wallner) Horacio Castellanos Moya y el arte de sobrevivir en Centroamérica. Themenschwerpunkt der Zeitschrift Cultura (El Salvador), 101/2009.

- (mit Isabella v. Treskow und Anja Bandau): Bürgerkriege der Romania [Sektions­akten]. Berlin, Trafo-Verlag 2008.

- Horacio Castellanos Moya [monographische Internetseite auf Grundlage einer stu­den­tischen Projektarbeit]: www.uni-potsdam.de/castellanos-moya/index.html (2007).
URN: urn:nbn:de:kobv:517-opus-15239
URL: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2007/1523/

 

Aufsätze

- „Horacio Castellanos Moya“, in: Wilfrido Corral / Juan E. Castro / Nicolas Birns (Hg.): The Contemporary Spanish-American Novel: Bolaño and after . New York, Bloomsbury 2013, S. 118-126.

- „Von Mördern und Heiligen. Repräsentationen des Sakralen in der zentral­ameri­ka­nischen narcocultura“, in: Interkulturelle Theologie. Zeitschrift für Missionswissenschaft (Themenheft Performanz) 40/2014 (im Druck).

- „Vuelve Scherezade: sobrevivir y convivir en Tirana memoria de Horacio Castellanos Moya“, in: Ottmar Ette / Werner Mackenbach / Gesine Müller / Alexandra Ortiz Wallner (Hg.): Trans(it)Areas. Convivencias en Centroamérica y el Caribe. Berlin, Edition Tranvía 2011, S. 231-241.

- „Édouard Glissant et l’autre paysage de la théorie caribéenne. Une approche aux littératures européennes“, in: Liliana Gómez / Gesine Müller (Hg.): Relaciones caribeñas. Entrecruzamientos de dos siglos / Relations caribéennes. Entre­croise­ments de deux siècles. Frankfurt a. M., Peter Lang 2011, S. 285-294.

- (mit José Manuel López de Abiada) „Calas en la última teoría de la violencia como desafío de las sciencias culturales“, in: Versants. Revista Suiza de Literaturas Románicas 57:3 (2010), S. 7-26

- „Scherezade en América Central: introducción a la obra narrativa de Horacio Castellanos Moya“, in: Cultura. Revista de la secretaría de cultura de El Salvador, 101/2009, S. 115-126.

- „Entre autoficción y narcoficción: la violencia de La virgen de los Sicarios (1994) de Fernando Vallejo“, in: Iberoamericana II, 35, 2009 [Dossier Realidad y ficción del narcotráfico en Colombia: análisis, historiográficos, socioeconómicos y literarios], S. 137-144.

- (mit A. Bandau / I. v. Treskow) „Literaturen des Bürgerkriegs – Überlegungen zu ihren soziohistorischen und ästhetischen Konfigurationen“, in: Anja Bandau / Albrecht Buschmann / Isabella v. Treskow (Hg.): Bürgerkriege der Romania [Sektionsakten]. Berlin, Trafo-Verlag 2008, S. 7-18.

 

Aktivitäten

- Workshop des Graduiertenkollegs "Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs": Kulturkontakt und Raumkonzept (30./31.01.2014) Weitere Informationen hier

- Konzeption und Organisation des interdisziplinären Doktorandenkolloquiums der Universitäten Rostock und Potsdam: „Kontakt, Transfer, Zirkulation. Denkfiguren kultureller Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika“, finanziert von der Graduiertenakademie Rostock (Rostock, 7./8.11.12).

Nach oben

4. Formen und Ideologien des detektorischen Erzählens

Bereits in meiner Dissertation Die Macht und ihr Preis über den spanischen und italienischen Kriminalroman beschäftigte ich mich mit der Frage, inwieweit Formen des detektorischen Erzählens unter den Diskursbedingungen einer mafiosen bzw. diktatorischen Gesellschaft das Wissen um die „Wahrheit“ gegen die jeweils repräsentierte „Macht“ ausformulieren können. Weiterentwickeln möchte ich diese Vorarbeiten mit Blick auf die Frage nach Macht und Gewalt im Kriminalroman, nach Verrätselung und Erkenntnissteuerung im detektorischen Erzählen. Dabei geht es um folgende Fragen: Welche Codes der Wissensproduktion und der Wissensvermittlung werden durch das allgegenwärtige detektorische Narrativ geprägt? Zentrales Motiv hierbei ist die Darstellung der Gewalt in den Texten, da – nach Hannah Arendt – die Anwendung von Gewalt als Ausdruck eines krisenhaften Moments der Macht zu verstehen ist.

 

Publikationen

Monographie

- Die Macht und ihr Preis. Detektorisches Erzählen bei Leonardo Sciascia und Manuel Vázquez Montalbán. Würzburg, Königshausen & Neumann 2005.

 

Sammelbände / Herausgeberschaft

- Dossier Novela Negra Española. Themenschwerpunkt der Zeitschrift Ibero­ameri­cana II, 7 (2002).

- (mit Dieter Ingenschay): Die andere Stadt – Großstadtbilder in der Perspektive des fremden Blicks. Würzburg, Königshausen & Neumann 2000.

 

Aufsätze

- „El asesino, la víctima y el lector: el triángulo comunicativo y los horizontes de la narrativa de la violencia en la literatura latinoamericana“, in: Markus Schäffauer / Joachim Michael (Hg.): Ficciones que duelen. La violencia que combate la violencia. Berlin 2014 (im Druck).

- „Ausblick auf das 21. Jahrhundert: Manuel Vázquez Montalbans Roman Milenio Carvalho“, in: Thomas Bodenmüller (Hg.): Romane aus Spanien 1975-2000 (Bd. III). Frankfurt a. M., Valentia 2014 (im Druck).

- „Violencia y racionalidad en la narrativa detectórica: algunas preguntas teóricas al genero policíaco“, in: Brigitte Adriaensen / Valeria Grinberg Pla (Hg.): Narrativas del crimen en América Latina: transformaciones y transculturaciones del policial. Münster, LIT-Verlag 2012, S. 77-88.

- „Las máscaras del héroe. La figura del intelectual y los ensayos de Manuel Vázquez Montalbán“, in: José Manuel López de Abiada / Augusta López Bernasocchi / Michèle Oehrli (Hg.): Manuel Vázquez Montalbán desde la memoria. Ensayos sobre su obra. Madrid, Editorial Verbum 2010, S. 85-102.

- „Versuch über die Serie. Vom Ende eines Krimi-Epos – Manuel Vázquez Montalbáns Pepe Carvalho tritt nach dreissig Jahren ab“, in: Neue Zürcher Zeitung, 26./27.8.2006, S. 68.

- „Narrar el mundo y la muerte. Las últimas novelas de Sciascia y Vázquez Montal­bán“, in: Claude Ambroise / Georges Tyras (Hg.): Violence politique et écriture de l`élucidation dans le bassin méditerranéen. Grenoble, Université Stendhal-Grenoble 3, 2002, S. 223-234. [Actes du colloque International, Grenoble 26.-28.4.2001, Numéro hors série des revues Tigre / Novecento]

- „Escriba sentado, escriba en pie. Manuel Vázquez Montalbán y su obra en el campo literario de los 90“, in: José Manuel López de Abiada / Hans-Jörg Neuschäfer / Augusta López Bernasocchi (Hg.): Entre el ocio y el negocio: Industria editorial y literatura en la España de los 90. Madrid, Editorial Verbum 2001, S. 55-72.

- „Peripherie ohne Zentrum? Vom Wandel der Metropolendarstellung in der italienischen und spanischen Literatur“, in: Albrecht Buschmann / Dieter Ingenschay (Hg.): Die andere Stadt – Großstadtbilder in der Perspektive des fremden Blicks. Würzburg, Königshausen & Neumann 2000, S. 103-113.

Nach oben

5. Fachgeschichte: Die Rostocker Romanistik und das Institut für Lateinamerikawissenschaften

Abgeschlossene Promotion zu dem Thema:

Ralf Modlich:

La narrativa de la Revolución de Mariano Azuela y el análisis de Adalbert Dessau (mehr Informationen dazu hier)

Die Rostocker Romanistik, die bereits 1832 als eine der ersten im deutschsprachigen Raum ihre Arbeit aufnahm, blickt auf eine wechselvolle, gleichwohl bisher nur partiell aufgearbeitete Geschichte zurück. Eine der produktivsten und zugleich umstrittensten Phasen war die der „Sektion“ Lateinamerikawissenschaften von den 1960er Jahren bis 1992, in der einerseits in enger Anlehnung an die politischen Vorgaben der SED auch über das kapitalistische Ausland geforscht wurde, in der andererseits in der Zusammenarbeit von Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaften ein multidisziplinärer Ansatz vergleichbar heutigen Area-Studies realisiert wurde. Die bisher publizierten Studien zur romanistischen Fachgeschichte, fokussiert auf die Situation in Berlin bzw. Leipzig, streifen Rostock nur (Franzbach 1997) oder geben nur einen summarischen Überblick (Zeuske 1994, 1995).

20 Jahre nach der Abwicklung des Rostocker Instituts für Lateinamerika­wissenschaften im Jahr 1992 und im Hinblick auf das Universitätsjubiläum 2019 möchte das Forschungsprojekt die Rostocker Lateinamerika­wissenschaften einer kritischen Würdigung unterziehen. Es kann anschließen an andere übergreifende Projekte zu Anspruch und Praxis der Literatur- und Kulturwissenschaften der DDR (Bochmann/Erfurt 1991) sowie vergleichbare lokale fachgeschichtliche Projekte an der Humboldt-Universität und der Universität Leipzig. Da eines der Rostocker Alleinstellungsmerkmale gegenüber anderen vergleichbaren Institutionen die eigene Publikationsreihe war („Semesterberichte“) und ab den 1970er Jahren kontinuierlich Promotionen veröffentlicht wurden, soll die Geschichte des Instituts im Kern als kritische Publikationsgeschichte aufgearbeitet werden. Dabei gilt die beosndere Aufmerksamkeit der Forscherpersönlichkeit Adalbert Dessaus, einem der Pioniere der deutschsprachigen Lateinamerikanistik.

Vorarbeiten: Außer einer politikwissenschaftlichen Diplomarbeit (Ahrendt-Völschow 2004), die in der Rostocker Bibliothek noch vorhandene Bestände erfasst und z.T. zu sichern geholfen hat, gibt es keine substanziellen Vorarbeiten. Derzeit werden in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek die Bestände gesichert, ein Drittmittelantrag zur Finanzierung der wissenschaftlichen Erschließung der Bestände ist in Arbeit.

Im Rahmen eines studentischen Projekts wurden Studierende an die Thematik herangeführt: und haben eine Homepage zum Thema „Lateinamerika in Rostock“ erstellt.

Nach oben

In den Medien

Neue Zürcher Zeitung, 15.12.2015

Erasmos  Beschwerden – Rezension zu Horacio Castellanos Moyas Roman Der Traum von Rückkehr

Deutschlandradio Kultur, 28.9.2015

Nach dem katalanischen Votum: Über spanische Kultur und Literatur – Wie reagieren die Schriftsteller auf den Wahlausgang?

Neue Zürcher Zeitung, 24.9.2015
Zwischen Wahrheit und Lüge – Rezension zu Javier Marías neuem Roman So fängt das Schlimme an

Deutschlandradio Kultur, 12.6.2015
"Vertriebene Sepharden erhalten spanische Staatsbürgerschaft“ – Hintergründe des neuen spanischen Staatsbürgerschaftsrechts

Deutschlandradio Kultur, 8.1.2015
Satire und Karrikatur in Frankreich – Zur Tradition der aufklärerischen Kritik 

 

 

[Ende des Inhalts]

Zusatzinformationen

Nach oben