11.11.2020: Federico Zanettin – L’italiano dei fumetti in traduzione

11.11.2020: Federico Zanettin – L’italiano dei fumetti in traduzione

 

Vortragender:

Federico Zanettin è Professore Associato di Lingua e Traduzione Inglese presso l’Università di Perugia. È autore di diverse pubblicazioni riconducibili ad ambiti quali lo studio dei fumetti in traduzione (si veda in particolare il volume curato e in parte scritto Comics in Translation, Routledge 2015), le applicazioni della linguistica dei corpora a studi descrittivi e didattica della traduzione (si veda in particolare il volume Translation-driven Corpora, Routledge 2014) e la ricerca sulla traduzione giornalistica (News Media Translation, in corso di pubblicazione). Su questi temi è stato invitato nel corso degli anni a relazionare a diversi convegni e seminari internazionali.

Federico Zanettin ist Professore Associato für englische Sprache und Übersetzung an der Universität Perugia. Er ist Autor mehrerer Publikationen unter anderem über die Erforschung von Comics in der Übersetzung (siehe insbesondere den herausgegebenen und zum Teil von ihm mitverfassten Band Comics in Translation, Routledge 2015), die Anwendung der Korpuslinguistik auf die deskriptive und didaktische Übersetzungswissenschaft (siehe insbesondere den Band Translation-driven Corpora, Routledge 2014) und die Forschung zur journalistischen Übersetzung (News Media Translation, derzeit in Vorbereitung). Im Laufe der Jahre war er Gast verschiedenster internationaler Konferenzen und Seminare, auf denen er über diese Themen referieren konnte.

federico.zanettinunipgit

UNIVERSITA' DI PERUGIA, Dipartimento di Scienze Politiche, Via A. Pascoli 23 - 06123 Perugia

Tel. +39 0755855415     Fax +39 07563062222

 

Titel und Abstract:

L’italiano dei fumetti in traduzione

I fumetti italiani sono stati tradotti nel mondo con alterne fortune. La traduzione, in special modo dall’inglese, ha avuto un ruolo importante anche nella lingua dei fumetti italiani, che in buona parte sono fumetti tradotti. Questo intervento si propone di illustrare alcune caratteristiche della lingua italiana nei fumetti tradotti a confronto con la lingua italiana dei fumetti ‘autoctoni’, con una serie di esempi che spaziano dai primi fumetti americani adattati più di un secolo fa sul Corriere dei Piccoli, passando per i fumetti Disney e un confronto tra eroi bonelliani e supereroi americani. Parte della presentazione prenderà infine in esame il fumetto d’autore italiano e il più recente fenomeno editoriale del graphic novel, con esempi tratti da autori quali Andrea Pazienza e Zerocalcare, anche relativamente alla loro traduzione in altre lingue.

Das Italienisch der Comics in Übersetzung Federico Zanettin Italienische Comics sind weltweit mit unterschiedlichem Erfolg übersetzt worden. Übersetzungen, insbesondere aus dem Englischen, haben auch in der Sprache der italienischen Comics eine wichtige Rolle gespielt, bei denen es sich größtenteils um Übersetzungen handelt. Dieser Beitrag soll einige Merkmale der italienischen Sprache in den übersetzten Comics im Vergleich zur italienischen Sprache “einheimischer” Comics veranschaulichen. Dazu dienen soll eine Reihe von Beispielen: von den ersten amerikanischen Comics, die vor mehr als einem Jahrhundert im Corriere dei Piccoli adaptiert wurden, über Disney-Comics, bis hin zu einem Vergleich zwischen den Helden des berühmten Bonelli-Verlags und amerikanischen Superhelden. Schließlich wird ein Teil der Präsentation die italienischen Comics und das jüngste verlegerische Phänomen der Graphic Novel untersuchen, mit Beispielen von Autoren wie Andrea Pazienza und Zerocalcare, auch im Hinblick auf ihre Übersetzung in andere Sprachen.

Vortrag in italienischer Sprache mit Konsekutivübersetzungen ins Deutsche

Zeit: 11.11.2020, von 17 bis 19 Uhr (c.t.)

Modalität der Veranstaltung: Videokonferenz

Link zur Videoteilnahme: https://uni-rostock-de.zoom.us/j/83177365754   PDF mit Zugangsdaten

Organisation/Kontakt:  Gabriele Lenzi

25.11.2020: Daniela Pietrini – Die Fiktion der Mündlichkeit in Comics am Beispiel des französischsprachigen "neuvième art"

25.11.2020: Daniela Pietrini – Die Fiktion der Mündlichkeit in Comics am Beispiel des französischsprachigen "neuvième art"

 

Vortragende:

Daniela Pietrini ist Professorin für italienische und französische Sprachwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Titel/Abstract:

Die Fiktion der Mündlichkeit in Comics am Beispiel des französischsprachigen neuvième art

Die Haupteigenschaft des verbalen Elements in Comics besteht in seinem dialogischen Charakter, denn Sprache wird in Comics hauptsächlich in Sprechblasen realisiert, die die Dialoge zwischen den Figuren enthalten. Comics verwenden vorwiegend die direkte Rede, ihre Sprache ist die der face-to-face-Kommunikation. Andererseits basieren Comics auf der Interdependenz des Textes mit einer bildlichen Komponente: Sprache wird selbst zum Teil einer Zeichnung und somit zum Bild. In diesem Vortrag werden wir uns der fiktiven Mündlichkeit in Comics widmen und uns am Beispiel der frankophonen bande dessinée mit der Frage beschäftigen, mit welchen sprachlichen Mitteln die Comic-Autoren die spontane Oralität nachahmen und die Zusammenhänge zwischen Text und Bild erstellen.

Zeit: 25.11.2020, von 17 bis 19 Uhr (c.t.)

Modalität der Veranstaltung: Videokonferenz über Zoom

Link zur Videoteilnahme:  https://uni-rostock-de.zoom.us/j/83177365754    PDF mit Zugangsdaten

Organisation/Kontakt:  Beate Kern

02.12.2020: Inke Gunia – Von der Ästhetik und Poetik graphischer Literatur

02.12.2020: Inke Gunia – Von der Ästhetik und Poetik graphischer Literatur

 

Vortragende:

Inke Gunia ist Professorin für hispanistische Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg.

Titel/Abstract:

Von der Ästhetik und Poetik graphischer Literatur

Zuerst dies: Ziel dieser Sitzung ist es, für die besondere Textkonstitution graphischer Literatur zu sensibilisieren und Appetit zu machen auf Analysen in diesem Arbeitsfeld. Die übergeordnete Frage dabei ist die nach dem Verhältnis zwischen visuellem und verbalem Text in der graphischen Literatur. Die werden wir natürlich in der Kürze der Zeit überhaupt nicht vollständig beantworten können. Ich werde mich aber bemühen, einige Impulse zu liefern. Beginnen werde ich mit Vorschlägen zur gattungstheoretischen Verortung graphischer Literatur. Das gibt mir nämlich die Möglichkeit, über Literarizität, Fiktionalität und Narrativität zu sprechen. Im Anschluss werde ich den Schwerpunkt auf narratologische Fragen legen und für die eine oder andere anhand von Beispielen Antworten vorschlagen. Dabei hoffe ich auf Ihre kritische Mitarbeit.

Zeit: 02.12.2020, von 17 bis 19 Uhr (c.t.)

Modalität der Veranstaltung: Videokonferenz über Zoom

Link zur Videoteilnahme:  https://uni-rostock-de.zoom.us/j/83177365754     PDF mit Zugangsdaten

Organisation/Kontakt:  Albrecht Buschmann

09.12.2020: Kay Schwemer – Atelier: Spannende, humorvolle Themen bearbeiten – Comics im Fremdsprachenunterricht

09.12.2020: Kay Schwemer – Atelier: Spannende, humorvolle Themen bearbeiten – Comics im Fremdsprachenunterricht

Mit BD schneller produktive Fertigkeiten fördern

 

Workshopleiter:

Kay Schwemer ist Lehrer für Französisch und Geschichte am Gymnasium (Thomas-Mann-Schule Lübeck), Fortbildner am Institut für Qualitätsentwicklung Schleswig-Holstein (IQSH) und Herausgeber der Handreichungsreihe „Francomics“ (Cornelsen).

Titel/Abstract:

Spannende, humorvolle Themen bearbeiten. Comics im Fremdsprachenunterricht Mit BD schneller produktive Fertigkeiten fördern

Bandes dessinées bieten auch schon für Schülerinnen und Schüler im Anfangsunterricht vielfältige Sprech- und Schreibanlässe. Das Erzählen mit Text und Bildern führt dazu, dass die Lernenden bei der Lektüre einer BD oder eines roman graphique nicht so viel Zeit mit dem Textverstehen verbringen, dafür aber schneller ins Sprechen oder Schreiben über den Text kommen. Das Atelier stellt eine Vielzahl an Methoden vor, die bei der Arbeit mit BD besonders die produktiven Fertigkeiten und die Text- und Medienkompetenz im Blick haben. Der abwechslungsreiche frankofone Comicmarkt hat für alle Alters- und Niveau-Gruppen spannende, aber auch humorvolle Texte aller Genres und Textsorten zu bieten. Das Atelier stellt hiervon eine reizvolle Auswahl (nicht nur) für den Französischunterricht vor.

Zeit: 09.12.2020, von 17 bis 19 Uhr (c.t.)

Modalität der Veranstaltung: wird noch bekanntgegeben

Link zur Videoteilnahme: wird noch bekanntgegeben

Organisation/Kontakt:  Anna Schröder-Sura

06.01.2021: Ausstellungseröffnung mit verschiedenen Vorstellungen

06.01.2021: Ausstellungseröffnung mit verschiedenen Vorstellungen

 

Thema:

Anlässlich der Ausstellungseröffnung: Vorstellung des Alphabets des Ankommens durch einen Vertreter/Vertreterin der Projektleitung; Vorstellung von Bande dessinée et immigrations, un siècle d’histoire(s) des Musée national de l’histoire de l’immigration durch Sascha Hommer und Axel Halling.

Zeit: 06.01.2021, von 17 bis 19 Uhr (c.t.)

Organisation/Kontakt:Beate Kern

13.1.2021: Jasmin Wrobel – Migration, Exil und multidirektionale Erinnerung in graphischen Narrativen in Spanien und Lateinamerika

13.1.2021: Jasmin Wrobel – Migration, Exil und multidirektionale Erinnerung in graphischen Narrativen in Spanien und Lateinamerika

 

Vortragende:

Jasmin Wrobel ist Research-Track Postdoc und akademische Koordinatorin am
Exzellenzcluster "Temporal Communities: Doing Literature in a Global
Perspective" der Freien Universität Berlin.

Titel/Abstract:

Migration, Exil und multidirektionale Erinnerung in graphischen Narrativen in Spanien und Lateinamerika

In Zeiten diverser „Migrationskrisen“ und einer damit einhergehenden
global zunehmenden Tendenz der Abschottung ist es umso bedeutsamer, dass
die Themenbereiche um Migration und Exil zunehmend in graphischen
Narrativen aufgegriffen werden (vgl. Mickwitz 2020; Rifkind 2020).
Ergänzend zu dieser Beobachtung könnte man hinzufügen, dass die
Darstellung und Verhandlung von Erinnerungsdiskursen in Comic und Graphic
Novel seit Beginn des neuen Jahrtausends einen regelrechten Boom erlebt
hat. Während in Lateinamerika die Militärdiktaturen der zweiten Hälfte des
20. Jahrhunderts häufig behandelte Themen sind, setzen sich spanische
Bildnarrative mit dem Bürgerkrieg und dem Franquismus auseinander, Phasen
politischer Gewalt und Unterdrückung, die viele Menschen ins Exil zwangen.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass beide Erfahrungen, die der
politischen Verfolgung und die der Migration, in den betreffenden Werken
oft gemeinsam verhandelt werden, so z.B. in Nacha Vollenweiders Notas al
pie/Fußnoten, Javier de Isusis Asylum oder María José Ferradas und Ana
Penyas‘ Mexique. El nombre del barco (alle 2017). In meinem Vortrag möchte
ich anhand der drei genannten Beispiele erörtern, inwieweit ihr
graphisch-narrativer Aufbau dem Prinzip multidirektionaler Erinnerung
folgt, wie es von Michael Rothberg definiert wurde: I suggest that we
consider memory as multidirectional: as subject to ongoing negotiation,
cross-referencing, and borrowing; as productive and not privative
(Rothberg 2009, 3). Dieser multidirektionale Ansatz, wie ich argumentieren
möchte, betont nicht nur die grenzüberschreitende Bewegung von
Erinnerungsdiskursen, sondern er stimuliert - in Kombination mit den
multimodalen Formen des graphischen Erzählens - auf differenzierte Weise
die Empathie und das Mitgefühl der Rezipient*innen.

Zeit: 13.01.2021, von 17 bis 19 Uhr (c.t.)

Modalität der Veranstaltung: wird noch bekanntgegeben

Link zur Videoteilnahme: wird noch bekanntgegeben

Organisation/Kontakt:  María Teresa Laorden

 

 

20.1.2021: Susanne Gramatzki – Stéphane Mallarmé und das "livre d’artiste"

20.1.2021: Susanne Gramatzki – Stéphane Mallarmé und das "livre d’artiste"

 

Vortragende:

Susanne Gramatzki ist promovierte Akademische Rätin (italienische und französische Literaturwissenschaft) an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Titel/Abstract:

Stéphane Mallarmé und das livre d’artiste

Mit seinem ambitionierten, unvollendet gebliebenen Livre-Projekt und der innovativen Typographie seines ,Gedichtes‘ Un coup de dés jamais n’abolira le hasard transgredierte der französische Dichter Stéphane Mallarmé die traditionelle Buchform und avancierte zum entscheidenden Impulsgeber avantgardistischer Formexperimente. Daneben hat er sich als Essayist auch theoretisch zur Literatur und ihrer medialen Darbietung geäußert, wobei seine besondere Aufmerksamkeit dem Buch galt, das er unter dezidiert material- und medienästhetischen Gesichtspunkten betrachtete. Der Vortrag stellt Mallarmés Buchästhetik vor und geht insbesondere auf die Textkomposition Un coup de dés ein, die bis in die Gegenwart hinein als Vorlage für zahlreiche Künstlerbücher dient.

Zeit: 20.01.2021, von 17 bis 19 Uhr (c.t.)

Modalität der Veranstaltung: Videovortrag per Zoom

Link zur Videoteilnahme: wird noch bekanntgegeben

Organisation/Kontakt:  Julia Dettke