Organisationsteam

Valerie Kiendl

© Thomas Rahr, Universität Rostock.

Valerie Kiendlstudierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Germanistik, Romanistik (Hispanistik, Italianistik), Theologie, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Ihre Zulassungsarbeit beschäftigte sich mit der „Sakralraumästhetik im Kontext interreligiösen Lernens“, ihre Magisterarbeit mit einer „Erzähltheorie der Titelsequenz im Film“. Neben mehreren Tutorien (Spanische Literaturwissenschaft) und Projekttutorien mit film- und medienwissenschaftlichen Schwerpunkten, leitete sie ab 2013 zusammen mit Fabian Rudner und Lars Krautschick die Filmreihe Perspektiven in der Theaterwissenschaft und ab 2014 als Initiatorin das studentische Theater der Romanistik mit semesterweisen Aufführungen (span./frz./ital./port.). 2014 organisierte sie zusammen mit Doktorand*innen der Kunstwissenschaften das 27. Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium in München. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für spanische und französische Literaturwissenschaft am Neuphilologischen Institut / Romanistik der Julius-Maximilians- Universität Würzburg und arbeitet derzeit an ihrem Promotionsprojekt zur „Theatralität und Inszenierung von Körper, Beziehung und Raum bei Pedro Almodóvar“. In dieser untersucht sie in einer Werkschau Linien des Spielerischen, des (Über-)Agierens und des Konstruierens von zwischenmenschlichen Beziehungen infolge medialer Affizierung.

Forschungsschwerpunkte: Intermedialität und Intertextualität als Erzählstrategie, Theatralität und Performativität, Absurdes Theater, Visualität, spanisches und lateinamerikanisches Kino

Publikationen:

Gem. mit Drewes, Miriam; Krautschick, Lars; Rudner, Fabian; Rusch, Mara (Eds.): (Dis-)Positionen. Fernsehen & Film. Tagungsbeiträge des 27. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloquium München. Marburg, Schüren, 2016.

„Cortázar – Cóntax – Antonioni. Wie ein Foto den Text bewegt und den Film anhält“, in: Callsen, Berit; Hettmann, Sandra; Melgar Pernías, Yolanda: Bilder – Texte – Bewegungen: Interdisziplinäre Perspektiven auf Visualität. Würzburg, Königshausen & Neumann, 2016, 341-354.

„¡Hay que destruir el teatro o vivir en el teatro! Performativer Widerspruch als Strategie eines anarchistischen Theaters in García Lorcas El Público“, in: Gramatzki, Susanne: Ästhetik der Anarchie. [In Vorbereitung].

„Der Traum des Films gebiert Ungeheures... filmische Ekphrasis in Carlos Sauras Goya en Burdeos (1999)“. [In Vorbereitung].