Frau M. A. Julia Dettke

Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Literaturwissenschaft (Frz./Ital.)

Raum: 9.011

August-Bebel-Straße 28

Julia.Dettke(at)uni-rostock.de

Tel.: +49 381 / 498-4031


Sprechzeiten

Wintersemester 2019/20

  • Donnerstag 12.00–13.00 Uhr (bitte Terminvereinbarung per E-Mail)

(Bitte beachten Sie, dass Änderungen der Sprechzeiten unter dem Menüpunkt "Aktuelles" bekanntgegeben werden)

Zuständigkeiten

  • Fachstudienberatung Lehramt Französisch & Italienisch
  • Auslandsstudienberatung Italienisch
  • Anrechnungen von inländischen Studienleistungen für und Einstufungen in den Lehramtsstudiengang Italienisch
  • Formale Vorprüfung für die Anmeldung zur Staatsprüfung in den Fächern Französisch & Italienisch

Vita

Vita

Julia Dettke hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und deutsch-französische Kulturwissenschaft in Göttingen, Berlin, Paris und Bologna studiert. 2019 Abschluss der Promotion über literarische Räumlichkeit bei Georges Perec in der Emmy Noether-Gruppe »Bauformen der Imagination« am Peter Szondi-Institut der Freien Universität Berlin (summa cum laude). Forschungsstipendien u.a. an der Columbia University in New York und der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. Sie schreibt regelmäßig für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und für Zeit Online, vor allem Filmkritiken.

Wissenschaftliche Publikationen

Wissenschaftliche Publikationen

Herausgeberschaft

  • [mit Elisabeth Heyne] Spielräume und Raumspiele in der Literatur. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2016.

(Rezensiert von Prof. em. Dr. Eckhard Lobsien. In: Komparatistik. Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft 2017. S. 302-306.)

Aufsätze

  • „Café Eden and Phantom City: The spatiality of film and literature in the movie L’Eden et après (1970) and the novel Topologie d’une Cité Fantôme (1976) by Alain Robbe-Grillet“. In: Cortade, Ludovic / Soulez, Guillaume (Hg.): Thinking Space in Cinema and Literature. [in Vorbereitung].
  • „Gebrauchsanweisung zum Leben im Treppenhaus: La Vie mode d’emploi von Georges Perec“. In: Abrahams, Lena u.a. (Hg.): Fenster – Treppe – Korridor. Architektonische Wahrnehmungsdispositive in der Literatur und den Künsten. Bielefeld: Aisthesis, 2019. S. 35-56.
  • [mit Elisabeth Heyne] „Zugänge zum Spielraum der Literatur“. In: Dies. (Hg.): Spielräume und Raumspiele in der Literatur. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2016. S. 11-45.
  • „Literatur als Architektur? Zur Poetologie gebauter Räume in Alain Robbe-Grillets Topologie d’une cité fantôme“. In: Neumann, Gerhard / Weber, Julia (Hg.): Lebens- und Liebesarchitekturen – Erzählen am Leitfaden der Architektur. Freiburg: Rombach, 2016. S. 267-286.
  • „Seeing is being. Transfer, transformation and the spectatorship of transgender mobility in François Ozon’s The New Girlfriend“, in: Transfers. Interdisciplinary Journal of Mobility Studies, Volume 6, number 3. Summer 2016. S. 142-145.
  • „The Opening Credits as Schriftfilm“, in: Weibel, Peter et al. (Hg.): Typemotion. Type as Image in Motion. Ostfildern/Ruit: Hatje Cantz Verlag, 2015. S. 87-89.
  • „Der Vorspann als Schriftfilm“, in: Weibel, Peter et al. (Hg.): Schriftfilme. Schrift als Bild in Bewegung. Ausstellungskatalog ZKM Karlsruhe, Ostfildern/Ruit: Hatje Cantz Verlag, 2014. S. 85-87.
  • „Die Passage bei Proust. Die Zugfahrt nach Balbec als poetologisches Paradigma der Recherche“, in: Lacheny, Ingrid / Fauser, Henning / Zunino, Bérénice (Hg.): Le passage/Der Übergang. Convergences Vol. 76. Bern et al.: Peter Lang, 2013. S. 135–150.

Vorträge und öffentliche Diskussionen

  • „Unverfügbarkeit: Was mit ausschließlich digital animierten Figuren im Film verloren ginge“. Thesen beim Diskussionspanel „This actress does not exist“ auf dem Filmfest München, 29. Juni 2019. (auf Video aufgezeichnet und online verfügbar unter http://www.mediennetzwerk-bayern.de/16984/this-actress-does-not-exist/.
  • „‚On ne pense pas assez aux escaliers‘. Die Treppe als Element der Textarchitektur in George Perecs La Vie Mode d’Emploi“, Vortrag bei der Tagung Fenster Treppe Korridor. Architektonische Wahrnehmungsdispositive in der Literatur und den Künsten, FU Berlin. 13. November 2015.
  • Eröffnung des Spielraums“, Einführung zur Tagung Spielräume und Raumspiele in der Literatur, Nachwuchstagung am Peter Szondi-Institut der FU Berlin. 3. Juli 2014.
  • „Die Zugfahrt nach Balbec in Marcel Prousts À l'ombre des jeunes filles en fleurs als heterotoper Passagenraum ästhetischer Erfahrung“, Vortrag beim 6e Atelier interdisciplinaire franco-allemand pour jeunes chercheurs: Le passage, Paris, 23. November 2012.

Berichte und Rezensionen

  • [mit Elisabeth Heyne] „Tagungsbericht: Räume räumen. Vom Aneignen, Verändern und Verlassen des literarischen Raums“ Internationaler Nachwuchs-Workshop in Tübingen, 25.-26. Juli 2013. Publiziert auf H-Germanistik, 28. November 2013.

Konzeption und Organisation von Tagungen

  • Spielräume und Raumspiele in der Literatur, Nachwuchstagung am Peter Szondi-Institut der FU Berlin, 3.-4. Juli 2014.

 

Journalistische Publikationen (Auswahl)

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:

  • „Werk und Verbrechen: Kann man das trennen?“ (Über den Roman Das Volk der Bäume von Hanya Yanagihara), 7.7.2019.
  • „Die Kunst, in die wir hineingehen. Ein Lob des Kinoraums“, 19.5.2019.
  • „Der Himmel über der Steppe“ (über die Eröffnung der Berlinale), 10.2.2019.
  • „Erzählen im Imperativ“ (über den Dokumentarfilm Touch me not von Adina Pintilie), 28.10.2018.
  • „Von außen Wolf, von innen Einhorn“ (Interview mit dem Regisseur Frederick Wiseman über seinen Dokumentarfilm Ex Libris), 21.10.2018.
  • „Kafka in Casablanca“ (über den Film Transit von Christian Petzold), 1.4.2018.
  • „Reden, Rausch und Nostalgie – drei Festivalmomente“ (über die Berlinale), 25.2.2018.
  • „Lust an der Lücke“ (Eröffnung der Ausstellung Oulipo & Co im Espace Diaphanes), 21.1.2018.
  • „Der Körper schreibt immer mit“ (über weibliche Filmkritikerinnen), 31.12.2017.
  • „Anti-Helden unserer Zeit“ (Neu im Kino u.a. über Good Time von den Safdi-Brüdern), 29.10.2017.
  • „In der Parallelwelt“ (Treffen mit der Schriftstellerin Catherine Millet anlässlich ihres Romans Traumhafte Kindheit), 8.10.2017.
  • „Ich bin gerne unangenehm“ (Interview mit Michael Haneke über seinen Film Happy End), 1.10.2017.
  • „Kleine Meinung: Immobilie“ (über den Verkauf der ehemaligen Wohnung Georges Perecs in Paris), 23.7.2017.
  • „Die überschätzte Gefahr“ (über Dunkirk von Christopher Nolan), 23.7.2017.
  • „Der schwarze Aufstand“ (über Birth of a Nation von Nate Parker), 9.4.2017.
  • „Charakter ist Schicksal“ (Interview mit dem Schauspieler Joachim Król), 26.3.2017.
  • „Genau hinsehen, schnell reden“ (über den Film Manchester by the Sea), 15.1.2017.
  • „Hier spricht der Autor“ (Neu im Kino u.a. über den Film Café Society von Woody Allen), 6.11.2016.
  • „Das weiße Leuchten“ (über Ewige Jugend von Paolo Sorrentino), 22.11.2015.
  • „Beim Verlassen des Kinos“ (zum 100. Geburtstag von Roland Barthes), 25.10.2015.
  • „In seinen Kreisen“ (über den Polizeiruf Kreise von Christian Petzold), 28.6.2015.
  • „Ozons Metamorphosen” (über den Film Une nouvelle amie von François Ozon),22.3.2015.

Frankfurter Allgemeine Zeitung:

  • „Rückenwind von allen Seiten“ (über die Perspektive Deutsches Kino der Berlinale), 24.2.2018.
  • „Ohne Waffen bei den Bären leben“ (über die Veranstaltung Mein Film in Berlin), 16.3.2017.
  • „Die Schüsse auf Ponto“ (über den Dokumentarfilm Die Folgen der Tat von Julia Albrecht), 27.5.2015.
  • „Serienweise“ (über die Programmpolitik von Pro Sieben Sat.1), 15.4.2015.
  • „Er hält auch hinter Gittern den Ball im Spiel“ (Bericht über die Dreharbeiten zu Udo Honig – Kein schlechter Mensch von Uwe Janson), 5.3.2015.

Tagesspiegel:

  • „Mein Leben, aufgeblättert“ (über den Film Nocturnal Animals von Tom Ford), 22.12.2016.
  • „Einar wird Lili“ (über den Film The Danish Girl von Tom Hooper), 7.1.2016.
  • „Eigener Blick“ (über die Reihe Native der Berlinale), 6.2.2015.
  • „Kunst der Katharsis“ (über den Film Wild Tales von Damian Szifron), 9.1.2015.
  • „Der Wolfsjunge“ (über den Film Mommy von Xavier Dolan), 12.11.2014.

Zeit Online:

  • „Sehen, welche Folgen Missbrauch für die Opfer hat“ (Interview mit François Ozon aus Anlass seines Films Gelobt sei Gott), 25.9.2019.
  • „Kitsch und Maschinen“ (über den Roman Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten von Emma Braslavsky), 20.8.2019.
  • „Das Gesicht wahren“ (über den Dokumentarfilm „Face_It!“ von Gerd Conradt), 25.7.2019.
  • „Proust, Eribon und das Dienstmädchen“ (über den Film Madame von Amanda Sthers), 28.11.2017.