Translation und Transnationalität. Praktiken, Ästhetiken und Reflexionen des Übersetzens in den Netzwerken deutsch- und spanischsprachiger Exilierter
Teilprojekt der DFG geförderten Forschungsgruppe "TransExil. Verhandlungen von Ästhetik und Gemeinschaft im postrevolutionären Mexiko (FOR 5700/1)
Die DFG-Forschungsgruppe „TransExil“ besteht aus insgesamt sechs Teilprojekten und untersucht erstmalig gezielt die Netzwerke von Exilierten unterschiedlicher Herkünfte und deren Vernetzungen zu lokalen Schriftsteller:innen, Intellektuellen und Künstler:innen im Mexiko der 1920er bis 1950er Jahre.
Das von Prof. Doerte Bischoff (Universität Hamburg) und Prof. Albrecht Buschmann (Universität Rostock) geleitete Teilprojekt untersucht die Austauschbeziehungen von deutschsprachigen und spanischen Exilierten im Mexiko der 1930er Jahre, die vor den autoritären und faschistischen Regimen in Europa geflohen sind.
Das Projekt fokussiert die Kontaktstellen dieser Gruppen und legt ein besonderes Augenmerk auf die Bedeutung von Übersetzungsaktivitäten, was Vernetzungsprozesse innerhalb und zwischen Exilantengruppen sichtbar und beschreibbar macht. Hierbei spielen nicht nur interlinguale Übersetzungen eine wichtige Rolle, sondern ebenso Prozesse kultureller Übersetzung sowie deren materielle und ästhetische Effekte.
Untersuchungsgegenstand sind neben literarischen Texten und Übersetzungen auch in Mexiko erschienene Exilzeitschriften wie Cuadernos Americanos, España Peregrina oder Freies Deutschland.
Start: 2025


